Auf Nummer Sicher dank Motorradbrillentest
Im Offroadsport und bei Chopperliebhabern sind Motorradschutzbrillen immer ohne Alternative gewesen. Heute sind moderne Motorradbrillen mindestens so unterschiedlich sind wie ihre Träger. Es gibt Oldtimer-Motorradbrillen für Retrofans, klassische Schutzbrillen für Chopperfahrer, Cross-Motorradbrillen für den Geländeeinsatz bei Trial, Endurosport und Motocross und nicht zuletzt zählen auch Sport-Motorradbrillen für Tourenfahrer zum Spektrum. Außerdem gibt es – teilweise innerhalb der genannten Kategorien – Motorradbrillen für Brillenträger, die die optische Brille schützen oder durch Sehstärkengläser die lästigen Brillenbügel unter dem Helm ersetzen. Was alle Motorradbrillen gemeinsam haben, sind höchste Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen. Wenn Sie ein neutrales Urteil suchen, werden Sie in der Regel bei Sportbrillentests oder in einschlägigen Fachmagazinen eher fündig als bei der Suche nach einem überblickshaften Motorradbrillentest. Das ist auch in Ordnung, denn der Spezialisierungsgrad der Tester gewährleistet, dass die jeweils relevantesten Kriterien untersucht werden.
Manche Testkriterien gelten für alle
Jeder Motorradfahrer weiß, wie gefährlich eine Beeinträchtigung der Konzentration ist. Für die Hersteller von Motorradzubehör und -bekleidung bedeutet dies die Notwendigkeit, ihre Produkte für bestmöglichen Komfort genau an die Anatomie anzupassen. Bei Motorradbrillen sind in diesem Zusammenhang vor allem gute Polster für die Nase und große Auflageflächen, die im Falle eines Sturzes Verletzungen abmildern, von Bedeutung. Für Motorradbrillen, die nicht am Helm, sondern wie herkömmliche Brillen hinter den Ohren befestigt werden, sind nervige Druckstellen durch Brillenbügel kritische Faktoren.
Grundsätzlich ist Sicherheit ein maßgebliches Kriterium und professionelle Tests von Motorradbrillen sollten Schwächen und Stärken einzelner Brillen aufzeigen, um eine fundierte Kaufentscheidung zu ermöglichen. Allgemeine Bruchfestigkeit oder intelligente Sollbruchstellen sind zentrale Ausstattungsmerkmale, die schwerwiegende Sturzfolgen verhindern können. Zu diesem Themenbereich gehört ebenfalls das Überprüfen der Motorradbrillen auf abgerundete Einzelteile, flexible Metallteile, bruchstabile Kunststoffe und hochwertige Verarbeitung ohne vorstehende Einzelteile.
Naturgemäß stellt das Motorradfahren besondere Ansprüche an die Ausrüstung, vor verschiedenen Outdoorgefahren zu schützen. Klare und gefärbte Gläser müssen optimale Filter gegen UV-Strahlung bieten. Ebenso wichtig sind gute Klimaeigenschaften der Motorradbrille. Einerseits soll Zugluft vermieden werden, trotzdem soll andererseits die Beschlagfreiheit gewährleisten sein. Die Hersteller haben leistungsfähige Lösungen wie zugfreie Belüftungssysteme, Doppelscheiben und hochentwickelte Oberflächenbeschichtungen gefunden.
Die meisten dieser Kriterien sind durch reinen Augenschein schwer zu beurteilen. Ein Motorradbrillentest bietet vor allem für technische Parameter wichtige Hinweise. Auch die Pflegeleichtigkeit der verwendeten Materialien ist im professionellen Test aufzuzeigen. Als erfahrene Motorradfahrer wissen Sie, wie hartnäckig manche Verschmutzungen im Sichtfeld kleben und die Sicht behindern. Kratzfestigkeit und schmutzabweisende Oberflächen sind in diesem Kontext relevante Prüfkriterien.
Harte Bedingungen für Mensch und Material im Gelände
Ein glaubwürdiger Motorradbrillentest berücksichtigt den besonderen Einsatzbereich und bewertet, wie die Produkte mit den besonderen Aufgabenstellungen fertigwerden. Im Fall der Enduro- und Motocross-Motorradbrillen sind das vor allem Schmutz, Nässe und Erschütterungen. Während die Beurteilung der Ausstattung mit Tear-Off-Pins, preisgünstigen Tear-Off-Folien und coolem Design nur hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses wichtig ist, können ergonomische Kriterien sowie die Materialien und Einzellösungen objektiv bewertet werden. Rutschfeste und langlebige Polsterungen, ein uneingeschränktes Sichtfeld, hohe Kratzfestigkeit und leichter Wechsel der Scheiben sind die wichtigsten Kennzeichen für eine hochwertige Cross-Motorradbrille. Hinzu kommt ein helmgerechtes Design mit hoher Passgenauigkeit. Gerade der sportliche Einsatz stellt extreme Anforderungen an die effektive Klimaausstattung. Ausgefeilte Testtechniken liefern Hinweise, inwieweit auch bei Kälte die Brillengläser trotz erhöhter Körperwärme des Sportlers beschlagfrei bleiben.
Spezielle Sorgfalt beim Kauf von Ausrüstung gilt natürlich für Nachwuchssportler. Hier sollten Sie sich nicht nur auf einen Motorradbrillentest verlassen, sondern durch Erfahrungsberichte von anderen Eltern Ihre Informationsbasis ergänzen. Neben den objektiven Sicherheitskriterien sind für jugendliche und jüngere Fahrer vor allem die Passform und der Komfort wichtig, da Irritationen zu Konzentrationsproblemen führen. Bei den Kleinen kann das nicht nur die sichere Motorradbeherrschung behindern, sondern längerfristig den Fahrspaß verleiden.
Perfekte Sicht für Cruiser, Chopperfahrer und Retro-Genießer
Chopper gelten als klassische Schönwetterfahrzeuge und entsprechend liegt das Hauptaugenmerk auf choppertauglichem Design. Aus dieser Perspektive sind die wichtigsten Kriterien beim Motorradbrillentest für Cruiser und Sonntagsfahrer die Passgenauigkeit, der UV-Schutz und die Verarbeitungsqualität. Ein Motorradbrillentest hilft auch bei eher allgemeinen Merkmalen zur Orientierung. Innovative Designs bleiben in diesem Segment Geschmacksache und für alle Liebhaber langer Gabeln bietet der Handel Motorradbrillenmodelle, die zu Stahlhelmen, Schädelkappen oder Jethelmen passen. Da entgegen aller Gerüchte der Chopperanteil bei sogenannten Elefantentreffen ausgesprochen hoch ist, sind Hinweise auf die Schutzpotentiale dieser Brillen für extreme Wettereinflüsse von hochsommerlicher Hitze bis zu frostigen Bedingungen mit Schnee und Hagel durchaus wichtig.
Selbstverständlich bedarf das Design einer Retro-Motorradbrille keines ausgefeilten Testverfahrens zur Beurteilung. Puristen werden sich außerdem ohnehin im Antiquitätenhandel ausrüsten. Diese echten Oldtimer unter den Motorradbrillen sind zweifelsfrei über jeden Motorradbrillentest erhaben. Wer aber mit einem echten Café-Racer und oder einem Retrobike motorisiert nicht auf zeitgemäßen Schutz für die Augen verzichten möchte, kommt um den Ratschlag eines Motorradbrillentests nicht herum. Dieser hilft bei der Auswahl eines langfristig vor Kälte, Sonne, Insekten und Spritzwasser schützenden Modells. Den Wert der bewundernden Blicke Neugieriger für gelungene Original-Optik beurteilt allerdings auch der beste Test nicht.
Allroundtalente für den Brot-und-Butter-Einsatz
Sicherheitsaspekte stehen im Mittelpunkt für jeden Motorradbrillentest für den Alltag. Deswegen sind Kontraststeigerung der Glastönungen, leichte Wechselbarkeit der Aufsätze für verschiedene Wetterverhältnisse, Verwendung leichter Materialien und hoher Tragekomfort die wichtigsten Eigenschaften. Wer sein Motorrad als Alltagsfahrzeug nutzt, hat zudem hohe Ansprüche an eine langfristig klare Sicht. Die Dauerhaftigkeit und Kratzbeständigkeit des Materials können mit einfachen Testverfahren zuverlässig überprüft werden. Ebenso ist die Anpassung an unterschiedliche klimatische Verhältnisse im Testlabor leicht nachzustellen. Die Ergebnisse liefern wertvolle Entscheidungshilfen für alle, die ohne Saisonkennzeichen und auf längeren Touren unterwegs sind.
Den aussagekräftigsten Motorradbrillentest können Sie nur selbst durchführen. Die Motorradbrille muss zu Ihnen, Ihrem Fahrzeug und dem Haupteinsatzgebiet passen. Gute Testnoten helfen Ihnen wenig, wenn Sie auf der nächsten Tour merken, dass Sie die Ausnahme vom Bewertungsmaßstab sind und die Schutzbrille drückt, das Sichtfeld einengt oder Sie sich einfach unwohl fühlen. Ebenfalls nur individuell zu testen sind Motorradbrillen, die als optische Hilfe mit Einstärken- oder Gleitsichtgläsern ausgestattet sind. Hier gelten dieselben Kriterien wie für jede andere Brille: Sie dürfen weder blenden noch die Sicht verzerren, was wegen der Gefahr von Schwindelanfällen auf dem Motorrad dramatische Folgen hätte.
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